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Projektentwicklung

Das Projekt entstand im Jahre 1999, als im Sanitätsbetrieb Brixen auf Initiative von Dr. Horand Meier und Dr. Helmut Ruatti ein dreijähriges Fortbildungsprojekt über EBM (Evidence Based Medicine) mit der Finanzierung des Ressorts für Gesundheit und Sozialwesen der Autonomen Provinz Bozen gestartet wurde. Im Projektverlauf machten die Teilnehmer immer wieder darauf aufmerksam, dass die zur Umsetzung der EBM-Methoden erforderlichen biomedizinischen Ressourcen schwer und mangelhaft zugänglich waren.

Um auf diese begründeten Forderungen der betroffenen Fachkräfte angemessen einzugehen, wurden anfänglich die Universität Padua und kurz darauf die Freie Universität Bozen miteinbezogen, wo der damalige Leiter der Universitätsbibliothek Dr. Franz Berger und sein Mitarbeiter Herr David Gebhardi für das Projekt gewonnen wurden.

Nachdem auch das Ressort für Gesundheit und Sozialwesen der Autonomen Provinz Bozen mit dem Vorhaben befasst wurde, wurde das Projekt vom Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals übernommen und von der damaligen Projektverantwortlichen Dr. Laura Schrott vorangetrieben.

Somit entstand eine technische Arbeitsgruppe, in der alle beteiligten Institutionen durch folgende Experten vertreten waren: Südtiroler Sanitätsbetrieb ((Walter Amhof, Maria Dejori, Horand Meier, Luzian Osele, Waltraud Tappeiner,  Frediano Tezzon, Walter Thaler); Claudiana: Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe (Yvonne Perathoner); Freie Universität Bozen (Herr David Gebhardi); Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals, Autonome Provinz Bozen (Brigitte Hofer).

Der  technischen Arbeitsgruppe oblagen folgende Aufgaben:

  • Festlegung des Angebots und der Schwerpunkte der beteiligten Sanitätsbetriebe;
  • Erhebung des Informations- und Bildungsbedarfs (für die virtuelle medizinische Bibliothek) innerhalb der jeweiligen Einrichtung;
  • Überwachung der angebotenen Produkte;
  • Formulierung von Verbesserungsvorschlägen;
  • Schaffung von Zugriffsnetzen auf die Online-Ressourcen innerhalb des jeweiligen Sanitätsbetriebs sowie Förderung deren Nutzung durch alle Mitarbeiter.

2003 genehmigte die Südtiroler Landesregierung mit dem Beschluss Nr. 2088 vom 26.6.2003 die Teilfinanzierung des Projekts durch den Europäischen Sozialfonds. Im gleichen Jahr wurde der Informationsbedarf der Südtiroler Sanitätsbetriebe ermittelt.
Im April 2004 löste Frau Dr. Brigitte Hofer ihre Vorgängerin Dr. Laura Schrott als Projektverantwortliche ab. Dank der ESF-Mittel konnte das Gesundheitsassessorat nach einem entsprechenden Wettbewerb Frau Dr. Chiara Bassi als Fachbibliothekarin mit Schwerpunkt Medizin mit der technischen Projektbetreuung beauftragen.
2005 nahm das Projekt somit endgültig Gestalt an und es wurde ein Internetportal für den Zugriff auf elektronische, medizinisch-wissenschaftliche Ressourcen eröffnet.

Sämtliche Kosten für die Schaffung und Betreibung der VMB sowie für das Personal und die Online-Abonnementgebühren übernimmt das Ressort für Gesundheit und Sozialwesen der Autonomen Provinz Bozen.

 

Letzte Aktualisierung:20/09/2019  - Alle Rechte vorbehalten © 2014
Autonome Provinz Bozen - Ressort Gesundheit, Sport, Soziales und Arbeit
Amt für Ausbildung des Gesundheitspersonals