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News aus der Wissenschaftsliteratur

Körperliche Aktivitäten sollten ärztlich verschrieben werden

Donnerstag, den 20. August 2009

Der Leiter des British Journal of Sports Medicine eröffnet die Sommerausgabe der Zeitschrift mit einem Überblick über die wichtigsten, im ersten Halbjahr veröffentlichten Artikel und hebt dabei insbesondere diejenigen hervor, die den körperlichen Aktivitäten gewidmet sind.

Dieses Thema wurde in den ersten beiden Ausgaben des Jahres ausführlich behandelt: Der Bewegungsmangel wird als ein Hauptproblem des Gesundheitswesens des 21. Jahrhunderts definiert und es wird erklärt, dass "die körperliche Bewegung eine Medizin ist und als solche verschrieben werden sollte ... auch wenn sie nicht in Pillenform verabreicht werden kann". Diese "Medizin" sollte gerade auch den nicht mehr ganz Jungen verschrieben werden, heißt es in einem Artikel der Juli-Ausgabe: Wer sich nach dem fünfzigsten Lebensjahr mindestens zehn Jahre lange körperlich betätigt, hat ein Todesrisiko, das nicht höher liegt als bei jemandem, der seit vielen Jahren Sport treibt (das sollte jedoch kein Grund sein, so lange zu warten!).

Um körperliche Aktivitäten zu fördern, hat das American College of Sports Medicine die Webseite "Exercise is medicine" mit spezifischen Sektionen für Fachleute im Gesundheitsbereich und die Comunity aufgeschaltet.

In Italien sind zu erwähnen:
- die Sport-Gesundheits-Kommission: am 24. Dezember 2008 vom Büro des Kabinetts des Ministeriums für Arbeit und Sozialfürsorge ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, die körperlichen Aktivitäten zu fördern.
- Zur Unterstützung des Programms "Gesundheit fördern" hat das nationale Zentrum für Prävention und Krankheitskontrolle eine Reihe von Projekten zur Förderung der körperlichen Aktivitäten und zur Übergewichtsprävention lanciert.

Quelle:
Khan KM. Mid-year review: physical inactivity universally accepted as the biggest public health problem of the 21st century, shoulder exam challenges, and progress against the scourges of anterior knee pain and ACL injuries. Br J Sports Med 2009;43:469-470; doi:10.1136/bjsm.2009.062794
 

Letzte Aktualisierung:09/12/2019  - Alle Rechte vorbehalten © 2019
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