Versione italiana del sito

Glossario

Alle | 0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W
Seite:  « Zurück 1 2

P

Begriff Definition
Podcast-Sammler

Podcatcher

Software, mit der man sich für Podcast-Systeme einschreiben und Podcasts beziehen kann. Man installiert sie entweder auf dem eigenen Computer (wie iTunes) oder nutzt sie im Web (wie Google Reader). (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Positiver prädikativer Wert (+PV)

Positive predictive value (+PV)

Der prozentuale Anteil der Personen mit positivem Testwert, bei denen die Krankheit vorliegt.

Post-test Wahrscheinlichkeit

Post-test probability

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Patienten eine Störung von Interesse auftritt, nachdem das Testergebnis bekannt ist.

Posts

Einträge, die oft in Form von kurzen Artikeln von der Autorin/dem Autor selbst in einem Blog veröffentlicht werden. Posts können von den LeserInnen des Blogs, in dem sie veröffentlicht wurden, kommentiert werden. (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Prävalenz

Prevalence

Das Grundrisiko einer Erkrankung in einer Population von Interesse.

Pre-test Wahrscheinlichkeit

Pre-test probability

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Patienten eine Störung von Interesse auftritt, bevor der Test verabreicht wird.

Primärliteratur

Primary literature

Sie stellt Originaldaten und -begriffe vor: Die AutorInnen der Artikel sammeln und analysieren die Daten. Das klassische Beispiel der Primärliteratur ist der Originalbeitrag: So gelten als Primärquellen auch Forschungsmonografien, Diplomarbeiten und Kongressunterlagen. Dokumente dieser Art werden normalerweise einer Revision unterzogen; sie haben einen Abstract und sind gegliedert in: Material und Methoden, Ergebnisse, Diskussion, Bibliografie.

Primary nursing

Das Primary Nursing wurde 1968 vom University of Minnesota Hospital entwickelt; es handelt sich um ein Organisationssystem, das seither in vielen Krankenhäusern in den Vereinigten Staaten und weltweit eingesetzt wird.

Es umfasst folgende Schlüsselbegriffe:
1. Zuweisung und Akzeptanz individueller Verantwortung für Entscheidungen; mit diesem dezentralisierten Entscheidungsansatz wird der Kommunikationsfluss vereinfacht und alle getroffenen Entscheidungen basieren auf der Kenntnis der Bedürfnisse der PatientInnen und auf der Beziehung mit ihnen und ihren Familienangehörigen.
2. Zuweisung der täglichen Pflege nach der Fallmethode (case method);
3. direkte Kommunikation;
4. umfassende pflegerische Verantwortung für bestimmte PatientInnen innerhalb einer Station 24 Stunden am Tag, an 7 Tagen in der Woche.

Der dezentralisierte Entscheidungsansatz gründet sich auf drei Grundbegriffe:
- die Entscheidungsgewalt einer Pflegeperson (authority)
- die Verantwortung (responsibility)
- die Rechenschaft (accountability).

Der erste stellt den Bereich der Entscheidungsgewalt der Pflegekraft dar, das heißt wie weit ihr Recht geht, im professionellen Bereich, für den sie verantwortlich ist, eine Entscheidung zu treffen, und dementsprechend zu handeln.
Der Begriff der Verantwortung (responsibility) hat zwei Aspekte; er bezieht sich auf: - Zuweisung, Delegierung oder Abtretung der Verantwortung für die Pflege (oder auch nur für eine bestimmte Aufgabe) für einen Patienten an die Pflegeperson
- ein Prozess der Akzeptanz der Verantwortung (accountability)

Im Fall des Primary Nursing wird die Pflegeperson, die diese Verantwortung übernimmt, als solche sowohl von den ihr anvertrauten PatientInnen als von deren Familienangehörigen und allen anderen Mitgliedern des Pflegeteams anerkannt. Dies ist möglich durch die Zuweisung der Fälle als Arbeitsmethode.

Für die Zuweisung der Fälle sollten insbesondere zwei Kriterien angewendet werden:
- die Komplexität der Pflege, die ein/e bestimmte/r Patient/in braucht;
- die Kompetenz der entsprechenden Pflegeperson.

Eine Pflegeperson sollte in der Lage sein, jederzeit gegenüber den PatientInnen, ihre Angehörigen und auch gegenüber den Vorgesetzten ihre therapeutischen Entscheidungen zu motivieren und zu erklären, auf welchen wissenschaftlichen Kenntnissen diese basieren. Nur so kann eine Pflegekraft beweisen, dass sie effektiv im weitesten Sinn verantwortlich ist für die PatientInnen, die ihr zugeteilt wurden und für die sie die Verantwortung von deren Aufnahme ins Krankenhaus bis zu seiner Entlassung übernommen hat.

Quellen:
Galetti P, Costazza G, Mischo-Kelling M. Premessa all’edizione italiana di: La pratica del Primary Nursing (pp. IX-XIII), Manthey M, Il Pensiero Scientifico Editore, Roma, 2008.

Manthey M. The practice of Primary Nursing, Creative Health Care Management, Minneapolis, 2002.

Link:
Bibliographie über Primary nursing

Prognose

Prognosis

Die Beurteilung der Aussichten des Patienten anhand von Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen verschiedener günstiger und ungünstiger Ereignisse, die zufällig oder anderweitig durch verschiedene klinische oder biologische Faktoren und die gesellschaftlichen Merkmale des Patienten und die Krankheit selbst (Ursache der Krankheit) hervorgerufen werden.

Prognosecharakteristika

Prognostic characteristics

Zeitliche oder räumliche Charakteristika der Patienten, korreliert mit einer besonders hohen Wahrscheinlichkeit von Ereignissen bei Individuen, über deren Krankheit bereits eine Studie läuft. Ausdruck, mit dem gleichzeitig Prognosefaktoren und Prognosemarker bezeichnet werden.

Prognosefaktoren

Prognostic factors

Veränderbare Merkmale von Patienten, Zeit und Raum korreliert mit dem Ausgang des Gesundheitsproblems, über das die Studie läuft. Zum Beispiel: die Antibiotikum-Behandlung einer Entzündung.

Prognosemarker

Prognostic markers

Nicht veränderbare Merkmale von Patienten, Zeit und Raum korreliert mit dem Ausgang des Gesundheitsproblems, über das die Studie läuft. Zum Beispiel: das Alter bei degenerativen Gelenkerkrankungen.

Prospektive Studie

Prospective study

Über einen bestimmten Zeitraum werden zwei Personengruppen beobachtet, von denen die eine einer mutmaßlichen Krankheitsursache ausgesetzt wird und die andere nicht, um die jeweiligen Risiken vergleichen zu können. Eine über einen bestimmten Zeitraum beobachtete Gruppe ist eine Kohorte. Der Begriff „Kohortenstudie“ ist ein Synonym für prospektive Studie. Bei der prospektiven Studie ist die Exposition nicht randomisiert, mit anderen Worten gesagt bedeutet dies, dass die zur Untersuchung herangezogenen Personen dem Risiko oder dem therapeutischen Agens nicht nach Zufallsprinzipien ausgesetzt werden.

Publikationsbias

Publication Bias

Bias in einer systematische Revision, das durch die Unvollständigkeit der Recherche verursacht wird, wie beispielsweise das Weglassen nicht englischer Quellen oder nicht öffentlicher Experimente.

Seite:  « Zurück 1 2
Glossary 2.64 is technology by Guru PHP

Letzte Aktualisierung:28/01/2020  - Alle Rechte vorbehalten © 2019
Autonome Provinz Bozen - Ressort Gesundheit, Breitband und Genossenschaften
Amt für Gesundheitsordnung