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Begriff Definition
Referenzstandard

Reference standard

Ein diagnostischer Test, der bei Experimenten zur Bestätigung der Präsenz oder Absenz der Zielstörung verwendet wird.

Relative Risikoreduktion (RRR)

Relative risk reduction (RRR)

Die prozentuale Senkung der Rate an Ereignissen in der experimentellen Gruppe (EER) im Vergleich zur Ereignisrate in der Kontrollgruppe (CER): RRR = (CER-EER) / CER.

Relatives Risiko (RR)

Relative risk (RR)

Das Verhältnis des Risikos eines Ereignisses in einer experimentellen Gruppe verglichen mit dem Risiko in einer Kontrollgruppe (RR = EER / CER). Nicht zu verwechseln mit der Relativen Risikoreduktion.

Repräsentationsheuristik

Representativeness restraint

Wenn nur die typischen Anzeichen einer Krankheit berücksichtigt und Daten, die eine andere Diagnose ermöglichen, vernachlässigt werden oder wenn eine Diagnose nicht gestellt wird, weil ein Element des typischen Krankheitsbildes fehlt. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

Reproduzierbarkeit

Reproducibility

Die Resultate eines Test oder einer Messung sind jedes mal, wenn sie durchgeführt werden, identisch oder sehr ähnlich.

Retraction

Dem Eingeständnis eines Autors, dass die Veröffentlichung nicht wahrheitsgetreu war (Plagiat, Fälschung oder Datenmanipulierung), muss eine Retraction folgen, das heißt die Veröffentlichung, deren bibliografische Daten auch aus Datenbanken wie Medline oder Embase gelöscht werden müssen, wird aus dem Verkehr gezogen.

Retrospektiv Studie

Retrospective study

Verglichen werden die Folgen der Expositionsfrequenz auf das Studienobjekt in der Vergangenheit zwischen einer Gruppe von Personen mit Zielerkrankung (“Fälle“) und einer Personengruppe ohne Erkrankung („Kontrollen“). Die Personen werden dahingehend zur Studie herangezogen und folglich auch untersucht, inwieweit sie mit der zu beobachtenden Erkrankung infiziert sind. Diese Art der Studie eignet sich für die Erforschung von Krankheitsursachen. Die Auswahl der Kontrollgruppe stellt häufig den entscheidenden Moment für das Design der Studie dar. Für jede Fallgruppe ist es möglich, eine oder mehrere potentielle Kontrollgruppen zu haben. Die Vorteile der Fall-Kontroll-Studie sind ihre relativ schnelle Durchführbarkeit, die gemäßigten Kosten und ihre Applizierbarkeit auf die Erforschung seltener Pathologien oder solcher mit großem zeitlichen Abstand zwischen ätiologischer Ursache und Ergebnis; die Nachteile liegen in der Zuverlässigkeit (Reliabilität) der zur Beurteilung der Exposition verwendeten Messinstrumente (Register), in den Schwierigkeiten der Bestimmung der Kontrollen und in der Komplexität der nötigen Maßnahmen zur Verringerung der Bias.

Revisor

Referee

Person, die mit dem Studium der Inhalte eines Verlagsprodukts und deren Bewertung beauftragt wird, um die Entscheidung zur Veröffentlichung oder Ablehnung des Beitrags zu hinterlegen.

Risiko

Risk

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis bei einem bestimmten Patienten oder einer Patientengruppe eintritt. Das Risiko kann als Dezimalzahl oder in Prozent angegeben werden (0,25 = 25%).

Risikofaktor

Risk factor

Jedes veränderbare Merkmal von Personen, Zeiten oder Orten korreliert mit der Häufigkeit der Krankheit. Zum Beispiel: Rauchen als auslösende Ursache von Lungenkrebs

Risikomarker

Risk marker

Jedes nicht veränderbare Merkmal des Patienten, der Zeit oder des Raums, korreliert mit dem Auftreten der Krankheit. Zum Beispiel: Das Alter im Zusammenhang mit Herz-Kreislaufkrankheiten oder mit Tumoren.

Risikoverhältnis

Risk ratio

Siehe Relatives Risiko.

Routine-Fallbericht

Routine case reports

Strukturierte mündliche oder schriftliche Übermittlung der Erfahrung mit einem klinischen Fall in einem bestimmten räumlichen und zeitlichen Rahmen, wie die Krankenhausaufnahme und -entlassung eines Patienten. Der Aufnahmebericht, die laufenden Berichte, die zusammenfassenden Anmerkungen zur Entlassung oder die Erfahrungen mit Fällen außerhalb des Krankenhauses fallen unter diese Kategorie. Ihr Ziel ist die nahtlose Fortführung der inter- und intraprofessionellen Kommunikation, der verwaltungstechnischen Anforderungen und Voraussetzungen sowie die Gewährleistung des Wohlbefindens des Patienten und seiner Umgebung.

RSS

Really Simple Syndication

Technologie, auf der die automatische Verteilung der Inhalte eines Portals basiert. Die Inhalte werden durch eigens dafür bestimmte Dateien, sogenannte RSS-Feeds verteilt.(Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Salami science

Veröffentlichung der Ergebnisse einer Studie, aufgeteilt in so genannte least publishable units.

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