Versione italiana del sito

Glossario

Alle | 0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W
Seite:  « Zurück ... 16 17 18 19 20 Nächstes »

Alle

Begriff Definition
Unterlassung von Diagnose und Therapie

Omission bias

Die Tendenz, nicht einzugreifen, um die Situation nicht zu verschärfen, ausgehend von der fehlerhaften Annahme, keinen Schaden zuzufügen. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

Usage Factor

Der Usage Factor (UF) ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der registrierten Downloads im Zeitraum x für die in einer Zeitschrift in einem bestimmten Jahr y veröffentlichten Artikel und der Anzahl der im selben Jahr y veröffentlichten Artikel. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, den UF als neues Maß eines Impact Factors für elektronische Ressourcen zu erforschen, zu definieren und zu bestätigen. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

User Generated Content

Portale, deren Inhalte direkt von den NutzerInnen erstellt werden und dann für andere NutzerInnen zugänglich sind. Beispiele für diese Portale sind YouTube (für die Produktion und Verbreitung von Filmen) und Flickr (für die Produktion und Verbreitung von Fotos). Sie werden meist zu den Webdiensten der sozialen Netzwerke gezählt.(Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Validität

Der Grad, in dem ein Messinstrument das vermisst, was man effektiver Weise zu messen beabsichtigt.

Verblindung

Blinding

Eine Technik, die bei dem Versuch verwendet wird, mögliche Bias zu eliminieren, indem die Intervention vor dem Patienten, dem Mediziner und/oder anderen Forschern, welche die Ergebnisse interpretieren, verborgen wird.

Verfügbarkeitsheuristik

Availabilty Die Tendenz, die naheliegendste diagnostische Einschätzung für wahrscheinlich zu halten, weil sie einfacher ist oder häufiger vorkommt. (Quelle: R De Gobbi et al, 2015 )

Vermutung

Hypothesis

Ein Vorschlag oder eine Frage, die eine Forschung oder eine Studie akzeptieren oder zurückweisen sollen.

Vertikales Denken

Vertical line thinking

Die „vertikale Denkweise“ folgt festgelegten Wegen und akzeptiert, was schon von angesehenen Personen oder Institutionen festgestellt wurde, ohne die Etikettierung des jeweiligen Falles kritisch zu überprüfen. Sie ist das Gegenteil der „lateralen Denkweise“, die immer nach Neuem sucht. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

Vodcast

Besondere Podcasts im Videoformat. (Fonte: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Wahrgenommene (oder relationale) Qualitä

Einer der grundlegenden Bereiche der Qualität im Gesundheitssystem. Die wahrgenommene (oder relationale) Qualität lässt sich im Bereich der Performanz ansiedeln, der sich der Wahrnehmung und der allgemeinen Zufriedenstellung der Patienten gegenüber dem Gesundheitssystem widmet. Normalerweise stehen die Merkmale der wahrgenommenen Qualität in Verbindung mit:

- dem Zugang zu sanitären Leistungen;
- der Wahrung der Rechte;
- dem Komfort der Krankenhäuser und Ambulanzen;
- den Informationen zur Gesundheit, den Therapien und den Versorgungswegen;
- der Humanisierung der Beziehungen zum medizinischen Fachpersonal;
- der Betreuung bezüglich der Angemessenheit und medizinischen Effizienz der erhaltenen Behandlung.

Erst seit kurzem sind diese Aspekte der wahrgenommenen Qualität als grundlegender Bestandteil einer umfassenden Gesundheitsplanung eingeführt worden. Dieser Umstand verdankt sich auch der offenkundigen Anerkennung der zentralen Bedeutung des Patienten nicht allein als Nutzer der Leistungen, sondern auch als Akteur des Systems und als Träger einer eigenen spezifischen Identität. Diese neue Perspektive hat unter anderem zur Ausarbeitung und Verbreitung dessen beigetragen, was als integrierter Zugang zwischen Management und Kundenseite bezeichnet wird. Damit ist gewissermaßen eine Entscheidungslinie gemeint, die die Rolle des Nutzers nicht ausschließt, sondern vielmehr aufwertet. Die wahrgenommene Qualität lässt sich über direkte (Erhebungen über Zufriedenheit oder Beschwerden) oder indirekte (Verhaltensweise/Indizien) Methoden feststellen. Heute sind die vorherrschenden organisatorischen Instrumentarien der Betriebe zur Messung und Verbesserung der wahrgenommenen Qualität der Versorgungsleistungen in erster Linie: die Ämter für Beziehungen zur Öffentlichkeit (ÄBÖ), die Servicekarte, die Erhebungen über die Zufriedenheit und die Qualitätsbüros der Betriebe. Generell berücksichtigen dieses Instrumente verschiedene Qualitätsbereiche: von strukturalen Charakteristika (Angemessenheit der Räume, Funktionalität der technischen Einrichtungen, Hingabe und Qualifizierung des Personals etc.) bis zu organisatorischen und Verfahrensmerkmalen, von spezifisch relationalen Aspekten (die Arzt-Patienten-Kommunikation, gemeinsame Entscheidungen, Respekt, Empathie etc.) bis zu solchen, freilich grundlegenden, die in Bezug stehen zum objektiven Gesundheitszustand und dem aus Sicht der Selbstwahrnehmung. Die wichtigste Innovation auf dieser vor allem relationalen Seite ist vielleicht die konkrete Möglichkeit, die Beteiligung des Patienten nicht nur als einen Aspekt der Beurteilung zu betrachten, sondern als eine zusätzliche Ressource, eine echte und eigene Investition in die Qualität. Diese Möglichkeit verwirklicht sich durch das Instrument des Bürger-Audits, das aus einer kritischen und systematischen Analyse der Aktivitäten der Gesundheitsbehörden besteht und gefördert wird von externen Organisationen unter der Zusammenarbeit mit den selbigen Betrieben. Das Audit antwortet auf die Notwendigkeit, die institutionellen Handlungen transparent und verifizierbar zu machen und zu ermöglichen, dass die Auseinandersetzung zwischen Bürgern und Leistungsträgern strukturiert, will heißen in geregelten Bahnen abläuft, also als tatsächlich konstruktiver und nützlicher Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität.

Wahrscheinlichkeitsverhältnis

Likelihood Ratio

Das Verhältnis zwischen der Wahrscheinlichkeit, mit der anzunehmen ist, dass ein gegebenes Testergebnis bei einem Patienten mit Zielerkrankung auftritt und der zu erwartenden Wahrscheinlichkeit, dass dieses Ergebnis bei einem Patienten ohne diese Erkrankung auftritt.

Web 2.0

Weiterentwicklung des traditionellen Webs, wobei die Inhalte aus dem Mitwirken und der gemeinsamen Arbeit von mehreren NutzerInnen entstehen. Die NutzerInnen des Web 2.0 mit seinen Anwendungen und Tools sind selbst ProduzentInnen und ziehen zugleich ihre Vorteile aus den Informationen. (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Web 3.0

Erweiterung des traditionellen Webs und des Web 2.0., in dem die Inhalte klarer strukturiert und einfacher zu interpretieren sind, um ihre Auffindung, Verbreitung und Ergänzung zu erleichtern. Es ist auch unter dem Namen semantisches Web bekannt und befindet sich noch in einer Versuchsphase.(Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Web Impact Factor

1998 hat Peter Ingwersen einen Indikator für Webseiten vorgeschlagen, der Links genauso wie Zitierungen bewertet. Der WIF entspricht der Anzahl an Webseiten in einer Website, die Links von anderen Websites erhalten, geteilt durch die Anzahl der in der Website veröffentlichten Webseiten, die mit einer Suchmaschine auffindbar sind. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Weisheit der Vielen

Wisdom of crowds

Der Begriff der "kollektiven Weisheit" verkörpert eine Theorie des Web 2.0, nach der die Vereinigung der Kenntnisse von mehreren und die Kreuzung und Vermittlung jeder einzelnen Idee einen höheren Wert erschaffen, als ihn eine einzelne Person mit überdurchschnittlichen Kenntnissen jemals hervorbringen könnte. (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Seite:  « Zurück ... 16 17 18 19 20 Nächstes »
Glossary 2.64 is technology by Guru PHP

Letzte Aktualisierung:28/02/2020  - Alle Rechte vorbehalten © 2019
Autonome Provinz Bozen - Ressort Gesundheit, Breitband und Genossenschaften
Amt für Gesundheitsordnung