Versione italiana del sito

Glossario

Alle | 0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W
Seite:  1 2 Nächstes »

E

Begriff Definition
E-journal

Elektronisch hergestellte und vertriebene Zeitschrift.

E-print

Bis vor einigen Jahren wurde mit diesem Begriff die elektronische Version eines gedruckten Artikels bezeichnet: e-draft war die online zum Zwecke des Austauschs von Kenntnissen zwischen Forschern veröffentlichte Version; e-preprint war der Text in der Form vor der Peer Review. Heute versteht man unter E-print einen im Web veröffentlichten Artikel, der keiner kritischen Revision unterzogen wurde.

Editor

Wissenschaftlicher Leiter einer Zeitschrift oder der Verantwortliche für die Verlagsplanung einer Bücherreihe.

EER

experimental event rate

Ereignisrate in der experimentellen Gruppe; siehe Ereignisrate (event rate)

Effizienz

Efficiency

Übersetzung des englischen Worts "efficiency": das Verhältnis zwischen eingesetzten Mitteln und der Erzielung von Ergebnissen in allen wesentlichen Qualitätsmerkmalen: Angemessenheit, Erschwinglichkeit, Zustimmung, aber vor allem Wirksamkeit. Es ist wichtig, diesen Begriff der Effizienz nicht mit dem zu verwechseln, der aus Kulturen außerhalb des Gesundheitswesens stammt, verstanden als die höchste Anzahl von Leistungen im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln. Die "effizienteste" klinische Praxis ist diejenige, die den Gesundheitszustand der Population, die die Leistung empfängt, am meisten im Verhältnis zu einem bestimmten Budget verbessert. Die Effizienz wird gewöhnlich durch die Prüfung analysiert, ob die für das Erreichen eines Zwecks eingesetzten Mittel hätten auf andere Weise besser verwendet werden können. Zum Beispiel könnten die Kosten der Rückerstattung des staatlichen Gesundheitswesens für eine Therapie zur Abgewöhnung des Rauchens mit den Ergebnissen einer Informationskampagne gegen das Rauchen oder der Erlassung eines strengeren Gesetzes gegen die Raucher verglichen werden.

Eigenfactor score

Er misst die Bedeutung einer Zeitschrift in der wissenschaftlichen Fachwelt. Während der ganze Rest unverändert bleibt, nimmt der Eigenfactor Score einer Zeitschrift zu, wenn das Volumen der Zeitschrift größer wird. Eine Zeitschrift, die viele Artikel veröffentlicht, wird also allein auf Grund der Menge ihrer Artikel einen sehr hohen Eigenfactor haben. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Einfach-blinde-Studie

Eine Studie, bei der der Beobachter und/oder die Patienten im Dunkeln gelassen werden, welcher Gruppe jeder Einzelne zugeteilt wird oder welcher Population die Versuchspersonen zugeordnet werden.

Einrahmungs-Effekt

Framing effect

Die Art, in der der Fall präsentiert wird (oder auftritt) beeinflusst das Urteil wesentlich. Im diagnostischen Bereich besteht eine sehr viel größere Neigung zu bestätigen und entsprechende Daten zu suchen, anstatt solche, die widersprechen. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

ELPS

Abkürzung für Electronic Long, Paper Short; diese Formel verwenden zunehmend mehr Zeitschriften, die eine Kurzversion eines auf ihrer Webseite in Langform veröffentlichten Artikels drucken.

Embargo

Bedeutet, dass eine Meldung nicht veröffentlicht werden darf bis zu einem Zeitpunkt, der vom "Produzenten" der Meldung selbst festgelegt wird.

Endpunkt-Bewertung

Outcomes research

Beurteilt den Einfluss der Gesundheitsversorgung auf die Ergebnisse der Gesundheit der Patienten und Populationen.

Entscheidungsanalyse

Decision analysis

Die Anwendung von expliziten Methoden zur Analyse von Entscheidungen unter Bedingungen der Unsicherheit.

EPS

Abkürzung für Encapsulated PostScript; es handelt sich um ein Graphikformat, das für Dateien mit Vektorbildern geeignet ist. Praktisch handelt es sich bei einer EPS-Datei um eine Textdatei, die in der von Adobe definierten PostScript-Sprache geschrieben ist und das Bild beschreibt; dadurch ist eine perfekte Reproduktion, auch maßstabgetreu, möglich.

Ereignisrate

Event rate

Der Prozentteil an Patienten in einer Gruppe, bei denen ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist.

Erinnerungsbias

Recall bias

Systematischer Fehler, der auf dem Unterschied in der Genauigkeit und Vollständigkeit beruht, der bei der Erinnerung an vergangene Ereignisse oder Erfahrungen auftreten kann.

Seite:  1 2 Nächstes »
Glossary 2.64 is technology by Guru PHP

Letzte Aktualisierung:19/11/2019  - Alle Rechte vorbehalten © 2019
Autonome Provinz Bozen - Ressort Gesundheit, Breitband und Genossenschaften
Amt für Gesundheitsordnung