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H

Begriff Definition
h-index

Er bestimmt den Einfluss eines Autors anhand der größten Anzahl von Zitierungen, die er von der gleichen Anzahl eigener Artikel erhalten hat. Mit anderen Worten, Mario Rossi hat einen h-Index von 20, wenn mindestens 20 Arbeiten von ihm 20-mal zitiert wurden. Im Unterschied zum IF, der nur im Journal Citation Report erhältlich ist, kann man den h-Index im Web of Science, bei Scopus und auch bei Google Scholar erhalten. Da es sich um Verzeichnisse handelt, die aus unterschiedlichen Quellen schöpfen, werden die Ergebnisse nicht übereinstimmen. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Handeln mit Krankheiten

Disease Mongering

Unter "Disease Mongering" versteht man die Erfindung neuer Krankheiten, mit denen sich Verkäufer und Produzenten von Medikamenten und Behandlungen neue Absatzmärkte erschließen wollen. Es ist ein Prozess, der Gesunde zu Patienten macht, sie der Gefahr von iatrogenen Krankheiten aussetzt und zur Verschwendung wertvoller Ressourcen beiträgt. Quelle: Moynihan R et al. Disease mongering is now part of the global health debate. Plos Med 5(5): e106 doi:10.1371/journal.pmed.0050106

Handeln um jeden Preis

Commission bias

Die Verhaltensweise eines Arztes, der meint, auf jeden Fall etwas für den Patienten tun zu müssen, auch wenn die klinische Situation unklar ist und keine dringenden Maßnahmen erfordert. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

Häufigkeitsstudie

Case series study

Eine ausführliche Beschreibung und Analyse von Serienfällen, die die Dynamik, Krankheit, Behandlung und/oder den Ausgang einer bestimmten Krankheit erklären. Aus epidemiologischer Sicht bezieht sich der Ausdruck auf die Studie verschiedener Individuen ohne Nenner.

Häusliche Pflege

Mit häuslicher Pflege (Assistenza domiciliare, AD) sind Leistungen aus dem sanitären und/oder sozialen Sektor gemeint, die am Wohnsitz des Nutzer erbracht werden. Die häusliche Pflege ist in ihren unterschiedlichen Anwendungsbereichen Teil der Betreuungsstandards, die durch das DPCM vom 29. November 2001 definiert werden. Die örtlichen Gesundheitsbehörden müssen daher die Gewährleistung entsprechender Versorgungsbedingungen -dort wo sie als effizient und angebracht erachtet werden - allen Bürgern garantieren, die in ihrem Verzeichnis der betreuten Personen enthalten sind. Die nötigen Finanzmittel für die Leistungen, die dieses Anrecht befriedigen können, sollen aus der Pro-Kopf-Quote entnommen werden. Unter der programmierten häuslichen Betreuung (Assistenza domiciliare programmata, ADP) versteht man im sanitären Bereich Leistungen, die von einem Arzt für Allgemeinmedizin nach vorheriger Autorisierung des zuständigen Öffentlichen Gesundheitsdienstes und Terminvereinbarung am Wohnsitz eines Betreuten erbracht werden. Diese Dienstleistung richtet sich an Personen, die nicht in der Lage sind, sich zur Praxis zu begeben, die regelmäßige ärztliche Kontrollen benötigen und die keine weiteren sozialen oder sanitären Leistungen in Anspruch nehmen.
Die fortgeschrittenste Form der häuslichen Hauspflege ist die integrierte häusliche Betreuung (ADI), die nach einem individualisierten und vereinbarten Betreuungsplan die Koordinierung unter den einzelnen sanitären und sozialen Leistungen und Eingriffen mit sich bringt. Mit der ADI sollen die verschiedenen Bedürfnisse befriedigt werden, die mit einem Zustand der teilweisen oder völligen Unselbständigkeit zusammenhängen, wobei durch die Erhaltung des gewohnten Lebensumfeldes und der wichtigsten Beziehungen des Patienten besonderer Wert auf seine Lebensqualität gelegt wird. Diese Betreuungsart richtet sich an nicht selbständige oder gerade erst aus dem Krankenhaus entlassene Personen, die abgesehen von sozialer Betreuung auch pflegerische, medizinische beziehungsweise Rehabilitations- oder Fachleistungen bedürfen.

Die Hauptziele der integrierten häuslichen Pflege sind:
- eine kohärente und adäquate Antwort geben auf spezifische Gesundheitsbedürfnisse;
- Institutionalisierungen und nicht gerechtfertigte Krankenhausaufenthalte vermeiden;
- das eigene Lebensumfeld des Patienten erhalten;
- zur Verwirklichung der Kontinuität und Integration der Betreuung beitragen;
- aktiv die informellen Betreuer des Patienten (Familienangehörige, Freunde oder Freiwillige) mit einbeziehen;
- durch Maximierung des gesundheitlichen Nutzens für die Patienten die Tragbarkeit der Versorgung erreichen.

Einige Definitionen der ADI

Zielprojekt “Schutz älterer Menschen“ gültig für den Zeitraum 1991-1995 “Die häusliche Pflege besteht aus einem Komplex an medizinischen, pflegerischen, rehabilitativen und betreuenden Leistungen, die am Wohnsitz des Kranken erbracht werden, unter Einhaltung von minimalen Leistungsstandards in integrierter Form und gemäß individuell programmierter Versorgungspläne, die unter Beteiligung von am einzelnen Fall interessierten Fachkräften definiert werden“.

DPR 23.Juli 1998: Genehmigung des Nationalen Gesundheitsplanes für den Dreijahreszeitraum 1998-2000 “… Die häusliche Betreuung und im Besonderen die integrierte häusliche Pflege stellen eine bevorzugte Aktionsgrundlage dar, um Flexibilität und Effizienz der Eingriffe zu gewährleisten. Die häusliche Pflege wird zu einer integrierten (ADI), wenn verschiedene, sanitäre und soziale, Berufsgruppen zusammenarbeiten, um einheitliche, sprich auf die verschiedenen Formen der Bedürfnisse abzielende, Projekte zu realisieren. Die Programmierung der ADI muss die Komplementarität der verschiedenen Betreuungsmodule vorsehen, genauso wie die Aufwertung des Nursings sowie die Zusammenarbeit der Familien, und dabei berücksichtigen, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Krankenhaus und Bezirk den Aufenthalt zuhause auch von nicht selbständigen Personen begünstigen kann“.

Handbuch Home Care, 2002 “Das koordinierte Zusammenspiel von sanitären, medizinischen, pflegerischen, rehabilitativen Aktivitäten, die untereinander und mit Sozialleistungen integriert werden, um die Versorgung von Personen in ihrem eigenen Wohnsitz zu gewährleisten, wo diese die Beziehung zu ihren Gewohnheiten und den ihnen nahestehenden Personen aufrechterhalten können. Die ADI ist integrierender und grundlegender Bestandteil des Leistungsnetzes“.

Quellen
Gesundheitsministerium. Servizio centrale della programmazione sanitaria. Progetto Obiettivo “Tutela della salute degli Anziani 1991-1995”, Rom, 1992.
DPCM 29. November 2001. Definizione dei livelli essenziali di assistenza. GU, Suppl. ord. n. 33, 8 febbraio 2002 – Serie generale.
Fondazione Floriani, AIMEF, SIMG, FIMMG, Società Italiana di Cure Palliative. Manuale Home Care 2002-2003. Guida all’Assistenza Domiciliare Integrata. Meditor Italia srl, Milano, 2002.
Marceca M. Assistenza domiciliare. Care, 2003(3), 23-7.

Health Literacy

Lese- und Schreibfähigk

Gemeint ist die individuelle Fähigkeit, sich grundlegende Informationen und Dienstleistungen, die nötig sind, um gesundheitsrelevante Entscheidungen zu fällen, erschließen zu können, ihnen zu folgen und sie zu verstehen. Die Fähigkeit und die Gewohnheit zu lesen sind essentielle Komponenten der Health literacy.

Heterogenität

Heterogeneity

Bei systematischen Revisionen der Grad der Inkompatibilität zwischen den in der Revision beinhalteten Experimenten, sei es klinisch (d.h. die Studien sind klinisch different) oder statistisch (d.h. die Ergebnisse unterscheiden sich voneinander).

Hyper Text Markup Language

HTML

Es handelt sich um die Programmiersprache, die zum Kompilieren der Dokumente im Hinblick auf ihre Multimediafähigkeit verwendet wird. Die Browser interpretieren HTML, erkennen die Auszeichnungen (Tags) und setzen sie grafisch im Netz um.

Hypertext

Hypertext

Einer klassischen Definition zufolge versteht man unter diesem Begriff das "nicht sequentielle Schreiben", das ein Lesen entsprechend den Aktionen des Benutzers ermöglicht; ein Hypertext ist eine Reihe von miteinander verlinkten Abschnitten, zu denen der Leser je nach seinem Interesse navigieren kann.

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Letzte Aktualisierung:11/12/2019  - Alle Rechte vorbehalten © 2019
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