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I

Begriff Definition
Idiografische Analyse

Idiographic analysis

Eine ausschließliche (oder beschränkte) Analyse der Fälle, für die derzeit eine Studie läuft.

Immediacy Index

Er stellt das Verhältnis zwischen der Anzahl der im Laufe eines Jahres veröffentlichten Artikel und den im gleichen Jahr erreichten Zitierungen dar und vermittelt einen Eindruck von dem unmittelbaren Einfluss einer Zeitschrift auf die wissenschaftliche Fachwelt. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Impact Factor

Ein Index, mit dem die Auswirkungen eines Artikels oder besser gesagt einer Zeitschrift auf die medizinisch-wissenschaftliche Gemeinschaft bemessen werden. Der IF bezeichnet das Verhältnis zwischen der Anzahl der Zitierungen, die von einer Zeitschrift in einem bestimmten Jahr (zum Beispiel 2012) erreicht wurde und die sich auf die von ihr in den zwei vorhergehenden Jahren (2010-2011) veröffentlichten Artikeln beziehen, und den insgesamt im gleichen Zeitraum von der Zeitschrift veröffentlichten Artikeln. Er wird dank des Science Citation Index (SCI) ausgearbeitet, einer vom Institute of Scientific Information (SIC) gepflegten bibliografischen Datenbank, in deren Datensätzen die für die Berechnung erforderlichen Daten gesammelt werden. Es gibt auch einen inoffiziellen Impact Factor (unofficial impact factor), der für diejenigen Zeitschriften verwendet wird, die vom ISI verfolgt werden, die aber vor weniger als drei Jahren publiziert wurden. Der IF einer Zeitschrift wird in der Tat auf Basis eines Zeitraums von drei Jahren berechnet. Er ist der Näherungswert, wie oft die in einer Zeitschrift veröffentlichten Artikel in den beiden Jahren nach ihrem Erscheinen in den Medien zitiert werden.

Index Case

Der erste Fall in einer Familie oder einer anderen bestimmten Gruppe (Krankheitsträger usw.), auf den der Forscher aufmerksam wird. Oft verwendet, um vorherige Vermutungen anzustellen und Kriterien für die Auswahl und die Nachbeobachtung zukünftiger Fälle festzulegen, wie bei der Untersuchung über die Epidemie einer Infektionskrankheit. In der medizinischen Genetik stellt der Index Case einen Originalpatienten (Propositus oder Proband) dar, der zur Studie anderer Familienangehörigen anregt, um einen möglichen genetischen Faktor als Ursache des vorliegenden Zustands zu bestimmen.

Individueller h-Index

Der individuelle h-Index wurde von Pablo D. Batista, Monica G. Campiteli, Osame Kinouchi und Alexandre S. Martinez entwickelt, um den h-Index bei Artikeln von mehreren Autoren berechnen zu können. Er basiert auf dem Model des h-Indexes, jedoch mit einem unterschiedlichen Ansatz; zuerst vereinheitlicht er die Anzahl der Zitierungen für jede der Arbeiten durch die Division der Anzahl der Zitierungen durch die Anzahl der Autoren für diese Arbeit, dann berechnet er den h-Index. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Induktive Forschung

Inductive research

Eine Forschung, die sich aus Beobachtungen herleitet, welche als Grundlage für Vermutungen und Reaktionen dienen. (Die Vermutungen sind ein Produkt der Daten, die ihnen vorhergehen. Die Studien, die Daten produzieren, werden nicht unbedingt zum Nachweis der untersuchten Vermutungen und Fragen vorgenommen.)

Inhaltsanalyse

Content analysis

Systematische Analyse der Beobachtungen, die in Krankenblättern, Dokumenten und Bemerkungen zum jeweiligen Fachbereich festgehalten sind.

Instrumental Case Study

Eine Studie, die sich auf ein besseres Verständnis des vom Fall dargestellten Problems stützt.

Intention-to-treat-Analyse

Intention-to-treat

Analyse-Technik bei einer Studie, in der die Patienten auf Basis der Gruppe beurteilt werden, für die sie ursprünglich zugeteilt (intendiert) waren, unabhängig davon, inwieweit sie die vorgesehene Therapieform vollendet haben oder nicht.

Interessenkonflikt

Conflict of interest

Widerspruch zwischen den persönlichen Interessen eines Autors, eines Zeitschriftenleiters, eines Verlegers oder eines Referees und den Interessen der von ihm vertretenen Institution oder Körperschaft oder der Gemeinschaft, für die diese Person tätig ist.

Interessenkonflikt im Gesundheitsbereich

Der Interessenkonflikt ist eine Situation, in der ein sekundäres Interesse mit der Fähigkeit eines im nationalen Gesundheitswesen Beschäftigten, seine Tätigkeit entsprechend seiner Pflichten und Verantwortlichkeiten auszuüben, kollidiert, bzw. kollidieren könnte oder das Potential dazu hat. Die Pflicht und Verantwortlichkeit eines Arztes betrifft in erster Linie den Schutz der Gesundheit des Patienten, während sekundäre Interessen zumeist finanzieller oder anderer Natur sind. Diese Definition sieht das Vorhandensein von drei Schlüsselelementen vor: 1. Eine Beziehung, in der es einen Auftraggeber (Prinzipal) und einen Beauftragten (Agent) gibt, in der Letzterer verpflichtet ist, im (primären) Interesse des Erstgenannten zu handeln; 2. Das Vorhandensein eines Sekundärinteresses des Agenten (finanzieller oder anderer Natur); 3. Die tendenzielle Interferenz von sekundärem und primärem Interesse.

Interessenkonflikt und Korruption: die Unterschiede Ein bestehender Interessenkonflikt und der tatsächliche Missbrauch einer Position, indem sekundäre über primäre Interessen gestellt werden, sind unterschiedliche Aspekte, da eine Person mit Interessenkonflikt auch niemals pflichtwidrig handeln könnte. Der Interessenkonflikt stellt also keinen Vorgang (wie die Korruption), sondern eine Situation, eine Gesamtheit von Umständen dar, die das Risiko einer Beeinträchtigung der Primärinteressen durch die Verfolgung von Sekundärinteressen hervorrufen oder verstärken kann (Thompson 2009). Die Korruption ist die Degeneration eines Interessenkonflikts, wenn ein Sekundärinteresse gegenüber einem Primärinteresse überwiegt. Der Interessenkonflikt hingegen zeigt lediglich das Vorhandenein von einander widerstrebenden Interessen an (auch wenn dies nur potentiell oder scheinbar so ist). Den Interessenkonflikt zeichnet im Gegensatz zur Korruption die sehr viel größere Reichweite der sozialen und ökonomischen Beziehungen aus, die zum größten Teil keine Straftat darstellt, auch wenn das gesellschaftlich akzeptable Gleichgewicht zwischen Privatinteresse und Pflichten und Verantwortlichkeiten eines Individuums gestört werden könnte. (Politiche Sanitarie, 2013, 14(3): 122)

International Classification of Diseases

Klassifikations- und Kodifikationssystem von Krankheiten und Traumata, das durch die Übertragung der Fachtermini für Diagnosen von Krankheiten und anderen gesundheitsrelevanten Problemen in numerische oder alphanumerische Kodes die systematische Registrierung der Mortalitäts- und Morbiditätsdaten ermöglicht.

Interviewer-Bias

Interviewer bias

Ein systematischer Fehler, der durch eine unbewusste oder bewusste Sammlung ausgewählter Daten bedingt ist.

Intrinsic Case Study

Eine Studie, die sich auf ein besseres Verständnis des Falles selbst stützt.

Inzidenz

Incidence

Die Anzahl neu auftretender Krankheitsfälle oder die Zahl von Personen, die während eines spezifizierten Zeitraums in einer definierten Population erkranken.

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