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Ü

Begriff Definition
Überblick

Overview

Eine Zusammenfassung der medizinischen Literatur eines speziellen Fachgebietes.

Übereinstimmung

Die Positionen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stimmen darin überein, dasjenige Gesundheitssystem als „übereinstimmend“ zu definieren, das „übereinstimmt“ mit den Erwartungen all derjenigen, die es nutzen. Die Übereinstimmung zu messen bedeutet also, den Zufriedenheitsgrad der Bürger/Nutzer zu quantifizieren, was eine Vielzahl an Aspekten beinhaltet, die weit über die sanitären Ergebnisse der Betreuung hinausgeht. Der WHO zufolge kann innerhalb des allgemeinen Konzeptes der Zufriedenstellung der Erwartungshaltungen dennoch eine grundlegende Einteilung getroffen werden; diese unterscheidet zwischen dem Respekt gegenüber der Person – dies wäre die subjektivste Ebene der Übereinstimmung – und der Orientierung in Richtung des Kunden, was hingegen die objektivsten Merkmale beinhaltet (wie etwa Unverzüglichkeit der Eingriffe, das Komfortniveau der Strukturen etc.). Es ist offensichtlich, dass die subjektive Ebene großes Gewicht hat hinsichtlich der Festsetzung der Übereinstimmung. Präziser ausgedrückt kann man feststellen, dass für diese Dimension der Performanz die Trennung zwischen objektiven und subjektiven Elementen sehr schwer nachzuvollziehen ist; insbesondere dahingehend, dass ihre Definition einbeziehen müsste, was am Anfang der Zufriedenheit oder der Unzufriedenheit jedes Individuums steht; außerdem begründet diese Dimension in gewisser Weise die Ursache und vor allem die Möglichkeit, von dieser kausalen Ursprungshypothese die kontrollierbareren Faktoren (die vom Gesundheitssystem herrührenden) von den weniger kontrollierbaren Faktoren (weil spezifischer verknüpft mit den intrinsischen Merkmalen des Individuums) zu trennen. Es wird also eine erweiterte Analyse der Übereinstimmung vorgeschlagen, die in der Lage ist, das vorhandene natürliche Verhältnis zwischen den Erwartungshaltungen des Einzelnen und den Charakteristika des Versorgungsangebotes zu beurteilen. Im Besonderen ist es also notwendig, den Zusammenhang zwischen Übereinstimmung und Zugänglichkeit hervorzuheben, der sich in dem Moment abzeichnet, da die Anerkennung und die Realisierung der Bedürfnisse des Bürgers/Kunden die geographischen und logistischen Aspekte der Versorgung nicht mehr übersehen kann, will heißen, die Zugänglichkeit und Angemessenheit und allgemeiner die organisatorischen und ökonomischen Modalitäten des untersuchten Systems. Aus dieser Perspektive ist die letzte Anstrengung, die es zu unternehmen gilt, der Versuch, diesen integrierten Zugang auch auf die am schwierigsten quantifizierbaren Aspekte anzuwenden oder für diejenigen fruchtbar zu machen, bei denen die Implikationen ökonomischer oder organisatorischer Art weniger leicht erahnbar sind.

Überlebenskurve

Survival curve

Eine Grafik der Anzahl der Ereignisse, die im Laufe der Zeit geschehen oder der Wahrscheinlichkeit, dass diese Ereignisse im Verlauf der Zeit nicht eintreten. Die Ereignisse müssen diskret sein und der Augenblick ihres Eintretens muss eindeutig ersichtlich sein. In den meisten Fällen klinischer Situationen variiert die Wahrscheinlichkeit eines Resultats im Laufe der Zeit. Bei den meisten der Überlebenskurven beinhalten die anfänglichen Follow-up-Perioden im Verhältnis zu den nachfolgenden Perioden Ergebnisse mit einer größeren Patientenzahl, weshalb sie präziser sind.

Überweisungs-Bias

Referral filter bias

Die Sequenz der Überweisung an Spezialisten, die die Patienten von Zentren ersten Ranges zu solchen dritten Ranges führen kann, lässt den Prozentsatz besonders schwerer oder ungewöhnlicher Fälle ansteigen, wodurch sich die Wahrscheinlichkeit konträrer oder ungünstiger Ergebnisse erhöht.

Unterlassung von Diagnose und Therapie

Omission bias

Die Tendenz, nicht einzugreifen, um die Situation nicht zu verschärfen, ausgehend von der fehlerhaften Annahme, keinen Schaden zuzufügen. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

Usage Factor

Der Usage Factor (UF) ist das Verhältnis zwischen der Anzahl der registrierten Downloads im Zeitraum x für die in einer Zeitschrift in einem bestimmten Jahr y veröffentlichten Artikel und der Anzahl der im selben Jahr y veröffentlichten Artikel. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, den UF als neues Maß eines Impact Factors für elektronische Ressourcen zu erforschen, zu definieren und zu bestätigen. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

User Generated Content

Portale, deren Inhalte direkt von den NutzerInnen erstellt werden und dann für andere NutzerInnen zugänglich sind. Beispiele für diese Portale sind YouTube (für die Produktion und Verbreitung von Filmen) und Flickr (für die Produktion und Verbreitung von Fotos). Sie werden meist zu den Webdiensten der sozialen Netzwerke gezählt.(Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

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