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D

Begriff Definition
Deduktionsstärke

Strength of inference

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine beobachtete Differenz zwischen Gruppen innerhalb einer Studie eine reale, entweder auf p-Werte oder auf Confidenz-Intervalle basierende, Differenz repräsentiert, anstatt eines bloßen Zufalls oder nur des Einflusses von Confounding-Faktoren. Die Deduktionsstärke wird von verschiedenen Formen von Bias und von knapp dimensionierten Proben abgeschwächt.

Deduktive Forschung

Deductive research

Eine Forschung, die sich auf den Nachweis der Akzeptabilität von vorher angestellten Vermutungen stützt. So werden Forschungen oder Studien bezeichnet, die eigens zur Übernahme oder zur Verwerfung einer bestimmten Aussage eingeleitet werden.

Determinante

Determinant

Jeder erdenkliche Faktor, der eine Veränderung beim Gesundheitszustand oder bei anderen Charakteristika bewirkt.

Diagnosebezogene Fallgruppen

DRG Diagnosis Related Groups

Sie wurden gegen Ende der 70er Jahre von der Forschergruppe um Robert Fetter an der Universität von Yale entwickelt. „Diagnosebezogene Fallgruppen“ definieren einen Maßstab für Krankenhausleistungen, der sowohl für die innere Krankenhausverwaltung als auch die vergleichende Beurteilung der Betriebeffizienz herangezogen werden kann. Gleichwohl können die verschiedenen Verwaltungsanforderungen sowie die verschiedenen medizinischen und verwaltungsspezifischen Standpunkt kombiniert werden. Ziel der DRG ist die Beschreibung der Komplexität der Versorgungsleistungen des Patientenklassifikationssystems für akute Behandlungsfälle, indem bestimmte Patientenkategorien festgelegt werden, die die klinische Relevanz der Erkrankung, die Anzahl der für die Behandlung benötigten Ressourcen und die Höhe der anfallenden Kosten berücksichtigen.

Digital Object Identifier (DOI)

Standard für die Identifizierung der "digitalen Objekte", der von der International DOI Foundation (IDF) geschaffen wurde, einem Organismus, dem unter anderem die internationale Verlegervereinigung und der italienische Verlegerverband, Technologieunternehmen wie Microsoft und Adobe und einige große multinationale Verlagsgruppen angehören, insbesondere auf dem beruflichen und erzieherischen Bereich. Eins der interessantesten Merkmale des DOI ist es, ein Dokument auf seinem Weg durch das Netz lokalisieren zu können.

Disclosure

Erklärung, mit der die Autoren auf das eventuelle Vorliegen von potenziellen Interessenkonflikten hinweisen. Die Leitung einer Zeitschrift oder eines Verlags kann verlangen, dass ihre Autoren mögliche Beeinflussungen offenlegen.

Disease staging

Klassifikationssystem zur Beschreibung der klinischen Schwere der Krankenhauspatienten, das dazu geeignet ist, homogene Patientengruppen nach ihrem Krankheitsgrad zu bestimmen, bei denen also ähnliche Prognosen oder ähnlicher Behandlungsbedarf besteht und folglich analoge Behandlungsprofile und sich überschneidende Behandlungsergebnisse vorliegen. Stadium 1 bezeichnet Probleme von minimaler Schwere, die auf den Ursprungsherd der Krankheit beschränkt sind; Stadium 2 meint lokal oder lokal-regional verbreitete Umstände mit höherem Komplikationsrisiko als Stadium 1; Stadium 3 schließlich beinhaltet Fälle, bei denen mehrere Organe betroffen sind oder Systemkomplikationen bei besonders schwerwiegender Diagnose vorliegen.

Doing gender

Mit dem Begriff doing gender ist der Prozess gemeint, in dem gender, d.h. die Geschlechteridentitäten, Geschlechterrollen etc. in den alltäglichen Interaktionen hergestellt und bestätigt werden. Zugleich werden diese durch gender, z.B. Männlichkeit und Weiblichkeit (das, was man von Männern und Frauen erwartet) strukturiert. Die Unterschiede zwischen Frauen und Männern werden im gegenseitigen Miteinander, in der sozialen Praxis produziert und dauerhaft verfestigt, wobei aber durchaus Veränderungen möglich sind: War es vor nicht allzu langer Zeit zumindest als unweiblich verpönt, wenn nicht undenkbar, dass Mädchen/Frauen sich ihre (Sexual?) Partner aktiv wählen, ist dies heute in weiten Teilen der (westlichen) Gesellschaften gängige Praxis. (Quelle: Jahn I, Gender-Glossar)

Doppelveröffentlichung

Duplicate publication

Kennzeichnet eine Mehrfachveröffentlichung von in einer vorherigen Arbeit enthaltenen Informationen in gleicher oder unterschiedlicher Form. Dies kann absichtlich erfolgen, um die Verbreitung der in der Arbeit enthaltenen Informationen zu steigern, zum Beispiel im Fall einer Zustimmungserklärung oder einer Leitlinie der klinischen Praxis, die sowohl in einer Zeitschrift für Allgemeinmedizin als in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden können; oder unbeabsichtigt, wenn der gleiche Artikel an mehrere Zeitschriften gesandt wird. Von "Selbst-Plagiarismus" kann man dagegen reden, wenn ein Autor, der einen Artikel über ein Thema schreiben soll, mit dem er besonders vertraut ist, Passagen, die vorher von ihm veröffentlicht wurden, wortwörtlich erneut präsentiert.

Dosis-Antwort-Verhältnis

Dose-response relationship

Ein Verhältnis, bei dem eine Veränderung der Quantität, Intensität oder Dauer einer Exposition mit einer Veränderung (zu- oder abnehmend) des Risikos eines spezifizierten Ergebnisses in Verbindung gebracht wird.

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