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S

Begriff Definition
Salami science

Veröffentlichung der Ergebnisse einer Studie, aufgeteilt in so genannte least publishable units.

Schlagwortwolke

Tag Cloud

Liste von Schlagwörtern bei der die Schriftgröße eines Begriffs direkt proportional zu der Häufigkeit steht, mit der er von den NutzerInnen des Portals gebraucht wurde, um ein Dokument zu klassifizieren (oder zu suchen). (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Schwache Daten

Soft data

Schwer definierbare, messbare und klassifizierbare klinische und paraklinische Daten. Beispiele: Niedergeschlagenheit, Angst, Lähmungen.

Schwierigkeit, die Daten zu entnehmen

Failure to unpack

Die Unfähigkeit, die wichtigsten Elemente zu erfassen und zu verarbeiten, um eine alternative Theorie zu formulieren; die Wahl fällt immer auf die bequemste Theorie. (Quelle: De Gobbi R et al, 2015)

SCImago Journal Rank

(SJR indicator) Er ist ein Indikator für den Einfluss von Zeitschriften, der sowohl die Anzahl der erhaltenen Zitierungen, als auch die Bedeutung und das Ansehen der zitierten Zeitschriften berücksichtigt. Ihm liegt ein ähnlicher Algorithmus zugrunde, wie dem PageRank (die Software, die bei Google die Klassifizierung der vorgeschlagenen Ergebnisse regelt), er ist eine Alternative zum IF und als Quelle verwendet er die Zitationsdatenbank Scopus, die umfangreicher ist, als die des Science Citation Index, der dem IF zugrunde liegt. Mit ihm kann man auch den Einfluss einer Zeitschrift bildlich darstellen, nachdem die Selbstzitate abgezogen wurden. Er ist ein „größenunabhängiger“ Indikator, mit anderen Worten wird er nicht von der Anzahl der Artikel bestimmt, die jedes Jahr veröffentlicht werden, sondern er ordnet die Zeitschriften nach dem Mittelwert der erhaltenen Zitierungen eines jeden Artikels; er kann für den Vergleich von Zeitschriften im Bewertungsprozess verwendet werden. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Sekundärliteratur

Secondary Literature

Sie liefert Informationen zu Primärquellen, eine Zusammenstellung oder verschiedene Zusammenfassungen von Daten oder Ideen. Sekundärquellen können Daten neuorganisieren oder ändern. Beispiele von Sekundärliteratur sind Enzyklopädien, Reviews, Meta-Analysen, systematische Revisionen, Handbücher, Bibliografien und Abstracts/Indexe.

Selektionsbias

Selection bias

Ein Bias, der bei der Anwerbung oder Auswahl der Patienten für eine Studie auftritt und der vom Studiendesign abhängt ist anstatt vom Zufall. Er kann auftreten, wenn die experimentellen Gruppen und die Kontrollgruppen so ausgewählt wurden, dass sie sich durch einen oder mehrere Faktoren, die das Studienergebnis beeinflussen können, voneinander unterscheiden.

Sensitivität

Sensitivity

Der prozentuale Anteil an Personen mit Erkrankung, die ein positives Testergebnis haben.

Sensitivitätsanalyse

Sensitivity analysis

Ein Prozess zur Überprüfung, inwieweit ein Ergebnis empfindlich auf Veränderungen der Faktoren wie Grundrisiko, Reizbarkeit, die besten oder schlechtesten Ergebnisse für den Patienten etc. reagiert.

Sex-Counting Approach

Beschreibt einen geschlechterbezogenen Zugang, der ausschließlich die Häufigkeitsverteilung nach der Geschlechtszugehörigkeit betrachtet. Der Sex-Counting Approach meint, dass Daten schlicht für Männer und Frauen getrennt ausgewertet und/oder berichtet werden, ohne deren jeweilige Geschlechterrelevanz zu hinterfragen. Ein Beispiel: Wenn ich wissen will, wie viele Mädchen im Vergleich zu Jungen oder Frauen im Vergleich zu Männern sich regelmäßig bewegen, muss ich bei der Erhebung das geschlechtsbezogen unterschiedliche Bewegungs- und Sportverhalten berücksichtigen (Jungen skaten, Männer spielen Fußball, Mädchen reiten, Frauen schwimmen). Ein weiteres Beispiel ist: Wenn bei der Untersuchung von Erwerbsarbeit nur Vollzeitarbeit einbezogen wird, haben Frauen - die häufiger Teilzeiterwerbstätig sind, geringere Chancen, berücksichtigt zu werden. Die getrennte Auswertung für Frauen und Männer ist wichtig, aber nur ein Schritt in Richtung einer geschlechterangemessenen Forschung, in der es ohne geschlechterangemessene Auswahl der Indikatoren, Operationalisierung und Interpretation etc. nicht möglich ist, ? Gender Bias zu vermeiden. (Quelle: Jahn I, Gender-Glossar)

Sexismus

Geschlechtsdiskriminierung Das kulturell bedingte, institutionell verankerte und individuell internalisierte und weitergetragene Denken, Glauben, Meinen und Handeln als gesellschaftliche Praxis, durch die Männer privilegiert und Frauen unterworfen werden, wodurch das Tun von Frauen abgewertet wird und Frauen (und Männer) auf bestimmte Rollen festgeschrieben werden. (Geschlechterordnung, Geschlechterrollen). (Quelle: Jahn I, Gender-Glossar)

SnNout

Wenn ein Test hohe Sensibilität aufweist, schließt ein negatives Ergebnis die Diagnose der Erkrankung aus.

Social bookmarking

Social bookmarks sind Lesezeichen, mit denen man seine Lieblingswebseiten in einem eigenen Bereich auf einem Web-Server sammeln, kommentieren und mit anderen austauschen kann. Das bekannteste Beispiel eines Social-Bookmarking-Dienstes ist Delicious. (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

Source Normalised Impact per Paper

(SNIP) Er misst den kontextuellen Einfluss auf der Grundlage der Gesamtanzahl der Zitierungen in einer bestimmten Disziplin. Man definiert ihn als das Verhältnis zwischen der Anzahl der Zitierungen einer bestimmten Zeitschrift und den potentiellen Zitierungen in der betreffenden Disziplin. Folglich wird der Einfluss einer einzigen Zitierung in den Fachbereichen mit einem geringeren Potential an Zitierungen größer sein, und anders herum. Dadurch wird ein direkter Vergleich zwischen Fachgebieten möglich, die nicht die gleichen Zitierungseigenschaften aufweisen. Er ist im Journal Analyzer von Scopus erhältlich. (Quelle: Perfetti O, Impact factor, h-index e la valutazione della ricerca, 2013)

Soziales Netzwerk

Social Network

Virtuelle Räume, deren Inhalte (Texte, Bilder, Videos) aus der Zusammenarbeit, dem Austausch, dem gegenseitigen Agieren und der Diskussion mehrerer Personen entstehen, die durch gleiche Interessen verbunden sind. Beispiele für soziale Netzwerke sind MySpace und Facebook. (Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009)

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