Glossario
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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Absolute Risikoreduktion (ARR) |
Absolute risk reduction (ARR) Die Differenz zwischen der Rate an ungünstigen Ereignissen in der Kontrollgruppe (control event rate, CER) und der experimentellen Gruppe (experimental event rate, EER): ARR = CER - EER. |
| Akkreditierung |
In der weiter gefassten Begriffsbedeutung ist unter dem Begriff Akkreditierung das von einer Einrichtung – generell eine externe außerhalb der begutachteten Körperschaft – durchgeführte Bewertungsverfahren zu verstehen. Ziel ist es zu überprüfen, ob die Körperschaft bestimmte Voraussetzungen in Bezug auf eine Struktur und/oder ein Verfahren und/oder eine Aktivität (und deren Ergebnisse) hat und/oder erfüllt. Allgemeiner ausgedrückt ist Akkreditierung also ein System der Selbstregulierung mittels dessen eine (unabhängiges) Körperschaft die Qualitätsstandards einer Struktur definiert und überacht. Im Lauf der Zeit hat sich der Gebrauch des Instruments der Akkreditierung im Gesundheitswesen verbreitet und, ausgehend von den ersten Erfahrungen in den USA, weiterentwickelt. Es versteht sich stets als ein komparatives Verfahren, das anfangs in der Definition einer Reihe von Qualitätskriterien besteht und dann, während der Abwicklung einer objektiven Beurteilung durch qualifiziertes Fachpersonal, aus der Korrespondenz mit diesen Charakteristiken. |
| Alles oder nichts |
All or none Ein Nutzen, der durch eine Behandlung erzielt wurde, bei der vorher alle Patienten starben, während bei der aktuellen Anwendung einige überleben, oder vorher einige Patienten starben und jetzt alle überleben. |
| Anfangszeitpunkt |
Inception moment Jeder Zeitpunkt, zu dem die Beobachtung eines Falls beginnt: der Beginn eines klinischen Stadiums der Krankheit, Krankenhausaufnahme usw. Er muss immer festgelegt werden. |
| Anfangszustand |
Initial state Der Zustand des Patienten (der Fall), bevor die untersuchten klinischen Verfahren (Manoeuvre) angewandt werden. |
| Angemessenheit |
Die international anerkannte Definition von Angemessenheit sieht vor, dass eine Leistung dann als angemessen bezeichnet werden kann, wenn sie, abgesehen von ihrer Effizienz, an den Personen erbracht wird, die auch einen reellen Nutzen davon haben, wenn die geeignetste Versorgungsmodalität gewählt wird und wenn die notwendigen Charakteristika (Rechtzeitigkeit, Kontinuität etc.) vorliegen, um effektiv ihre Nützlichkeit zu gewährleisten. Mit anderen Worten: eine Leistung sollte so erbracht werden, dass der klinische Umstand des Patienten und die Anzeichen, bei denen sie sich bisher als effizient erwies, respektiert werden, und zwar im richtigen Moment und unter den geeignetsten Organisationsbedingungen. Die Angemessenheit wird also sowohl hinsichtlich der Modalitäten der Leistungserbringung selbst bemessen, also auch hinsichtlich der gesundheitlichen Bedürfnisse des Leistungsempfängers. Dabei wird eine Reihe von Variablen berücksichtigt, die über die spezifisch klinischen Charakteristika des vorliegenden Krankheitsfalles hinaus gehen. Generell lassen sich die verschiedenen Bereiche der Angemessenheit auf zwei grundsätzliche Komponenten zurückführen (klinische und organisatorische Angemessenheit); außerdem werden sie von den meisten Ländern durch ad-hoc-Indikatoren ermittelt, die in der Tat darauf ausgelegt sind, zu verifizieren, ob das System den Gesundheitsbedürfnissen angepasst und auf allgemein gültige wissenschaftliche Standards aufgebaut ist. In den meisten Fällen handelt es sich um Indikatoren, die Teil eines institutionellen Programms zur globalen Qualitätskontrolle der sanitären Organisation sind, die freilich wiederum zahlreiche zusätzliche Indikatoren zu denjenigen der Qualifizierungsbeurteilung der Dienstleistungsträger aufweisen. Auf jeden Fall trägt die Messung der Angemessenheit sehr viel dazu bei, die gesamte Leistungsstruktur eines Gesundheitssystems zu bestimmen und die eventuellen Veränderungen im Laufe der Zeit zu bewerten. Konsequenterweise muss sie – wie es letztendlich auch für einen Großteil der anderen Dimensionen gilt – als ein Systemelement betrachtet werden, das von den anderen nicht trennbar ist und entsprechend mit integrierten Methoden beurteilt werden muss. In Italien existieren verschiedene Bewertungsinstrumente, insbesondere im Sektor der stationären Krankenhausbetreuung. Aus normativer Sicht beinhalten die Angaben des D.lgs 229/99 explizite Hinweise auf die Angemessenheit als notwendige Bedingung der Grundlegenden Betreuungsniveaus (Livelli Essenziali di Assistenza), die von den SSN geleistet wird. In Italien können viele Indikatoren, die routinemäßig auf Basis des Krankenhausentlassungsbogens (KEB) produziert werden, und einige der Indikatoren, die in das Gewährleistungssystem zur Überwachung der Grundlegenden Betreuungsniveaus (DM 12/12/2001) fallen, effektiv als Indikatoren der Angemessenheit betrachtet werden (wie beispielsweise der Krankenhaussatz für besondere chirurgische Verfahren, der Prozentsatz für vermeidbare Aufenthalte bei akuten oder chronischen Krankheiten etc.); was genauso wie in allen anderen Bereichen der Performanz noch ansteht, ist die Reorganisierung des existierenden Informationssystems bei der Messung des Umfang der Angemessenheit oder ihre eventuelle Implementierung für dieses konkrete Ziel. |
| Assoziation |
Association Statistische Abhängigkeit zwischen zwei oder mehreren Ereignissen, Charakteristika oder anderen Variablen. Eine Assoziation kann zufällig oder von verschiedenen anderen Umständen bedingt sein; das Vorhandensein einer Assoziation bedeutet nicht notwendigerweise eine Kausalbeziehung. |
| Audiocast |
Podcast disponibili nel formato audio. (Fonte: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009) |
| Audiocast |
Im Audio-Format verfügbare Podcasts.(Quelle: Santoro E, Web 2.0 e Medicina, 2009) |
| Ausgleich |
Adjustment Eine Zusammenfassung einer statistischen Messung, bei der die Differenzeffekte in der Zusammensetzung der verglichenen Populationen mittels statistischer Methoden minimalisiert werden. |
| Ausschlusskriterien |
Exclusion criteria Bedingungen, die die Teilnahme von Kandidaten, die eigentlich die Kriterien zur Teilnahme an der Studie erfüllen würden, dennoch verhindern. |
| Auswahlkriterien |
Operational criteria Messbare Auswahlregeln von Fällen und Varianten. Zum Beispiel: Für die Studie werden Personen mit einem Bluthochdruck von 160/120 mmHg oder mehr für beide Werte berücksichtigt. |
| Begriffskriterien oder -bestimmungen |
Conceptual criteria or definitions Die qualitative Charakterisierung von Erscheinungen, über die eine Studie läuft. Zum Beispiel: ein Patient mit Bluthochdruck, über den eine Studie läuft. |
| Beobachter-Bias |
Observer bias Derjenige Bias einer Studie, in dem die Messung der Ergebnisse oder des Grades der Erkrankung Gegenstand von Beeinflussungen sein können, weil die Beobachter hinsichtlich der Modalitäten der Behandlung der Patienten nicht blind sind. |
| Beschreibung eines evidenzbasierten klin |
Evidence-based clinical case reporting Die Beschreibung eines klinischen Falls, der auf der stärksten Evidenz durch Beobachtung des Falls und die entsprechende Literatur basiert. |

